Winterkleidung im Auto: Sind Handschuhe & Co. erlaubt?

Winterkleidung im Auto kann zu einem echten Problem werden. Klar, dicke Handschuhe, Mantel und Mütze halten auch an klirrend kalten Tagen muggelig warm. Doch unter Umständen können sie zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Wir verraten, was der Gesetzgeber vorschreibt und warum es ratsam ist, im Auto auf dicke Jacke & Co. zu verzichten.

Das kennt wohl jeder Autofahrer: An einem eisigen Wintermorgen erwartet einen beim Einsteigen ins Fahrzeug eine recht frostige Atmosphäre. Natürlich nur dann, wenn keine Standheizung an Bord ist, die den Innenraum vor Fahrtantritt auf ein angenehmes Klima vorheizt. Viele Autofahrer setzen sich daher in voller Wintermontur ans Steuer, um unterwegs nicht zu frieren. Denn schließlich dauert es ein paar Kilometer, bis der Motor die nötige Betriebstemperatur erreicht hat, um für wohlige Wärme zu sorgen.

Was viele nicht wissen: Winterkleidung im Auto kann im Fall der Fälle ein Sicherheitsrisiko bedeuten. So schränkt zum Beispiel eine dicke Jacke die Bewegungsfreiheit ein und beeinträchtigt möglicherweise sogar die Funktion des Sicherheitsgurtes. Die Experten des ADAC raten daher dringend davon ab, sich mit Winterjacken ans Steuer zu setzen: „Durch die Wattierung in der Winterkleidung hat der Gurt Spielraum zum Körper hin und liegt bereits beim Angurten über dem unteren Bauchraum. Idealerweise jedoch umspannt er eng die Hüftknochen bei Erwachsenen beziehungsweise die Oberschenkel bei Kindern.“1

Winterkleidung im Auto: Handschuhe am Steuer sind nicht verboten, aber…

Und wie sieht es mit Handschuhen im Auto aus? In der Straßenverkehrs-Ordnung, kurz StVO, findet sich kein explizites Verbot, das die Benutzung von Handschuhen am Steuer untersagt. Doch wie so oft im Leben gibt es auch hier ein „Aber“. Wer sein Fahrzeug mit Handschuhen lenkt und in einen Unfall verwickelt wird, muss damit rechnen, dass ihm eine Mitschuld angekreidet wird.

Denn eventuell verstößt der Fahrzeugführer damit gegen § 1 Abs. 2 der StVO. Dieser besagt: „Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.“2 Handschuhe können dazu führen, dass Autofahrer zum Beispiel vom Lenkrad abrutschen oder es nicht korrekt greifen. Die Folge: Den Fahrer trifft eine Mitschuld.3

Übrigens: Auch wenn es noch so kalt ist, sollten Autofahrer auf Wintermützen, Schal und klobige Winterstiefel verzichten. Sie beeinträchtigen die Sicht beziehungsweise erschweren die korrekte Bedienung von Gaspedal, Bremse und Kupplung.1

1 Quelle: www.adac.de
2 Quelle: www.stvo.de
3 Quelle: www.bussgeldkatalog.org

(Stand 1/2021, Irrtümer vorbehalten)

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Dacia Duster: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Sandero und Sandero Stepway: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 119-102.* Energieeffizienzklasse C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Spring Electric (27,4 kWh Batterie), Elektro, 33 kW: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+. Dacia Spring: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km**; Effizienzklasse A+. Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,7-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 130-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007).  Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dokker: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,3; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-113*. Energieeffizienzklasse C-A (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.

* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.