Vorsicht vor Wildwechsel: Das sollten Sie beachten

Wildwechsel passieren wie aus dem Nichts: Plötzlich steht ein riesiger Rehbock mitten auf der Landstraße, dann knallt’s. So oder so ähnlich ergeht es hierzulande im Schnitt alle zweieinhalb Minuten einem Autofahrer.1 Gerade im Herbst ist das Risiko eines Wildwechsels und damit die Gefahr eines Wildunfalls besonders groß. Wir verraten Ihnen, wie Sie einer Kollision vorbeugen können und was Sie tun müssen, wenn es doch mal gekracht hat.

Für 2018/2019 weist die Statistik deutschlandweit insgesamt rund 235.000 Kollisionen zwischen einem Auto und den sogenannten Paarhufern aus – also Reh, Wildschwein, Rot- und Damhirsch.2 Während der Herbstmonate steigt das Wildwechselrisiko, denn dann sind viele Tiere verstärkt auf Futter- sowie Partnersuche und daher besonders aktiv. Erschwerend hinzu kommt die Witterung: Nebel, Nässe und Laub auf den Straßen sowie die früh einsetzende Dämmerung verschlechtern die Sichtverhältnisse und machen Autofahrern das Leben schwer.

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sollten Autofahrer daher äußerst aufmerksam unterwegs sein. Wildunfälle können grundsätzlich überall passieren, an besonders gefährdeten Stellen warnt das bekannte Wildwechsel-Straßenschild vor der Gefahr. Dieses sollten Autofahrer in jedem Fall ernst nehmen. Zur Verdeutlichung: Bei einer Kollision mit einem Wildschwein prallt das Tier bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h mit der Wucht von 3,5 Tonnen auf das Fahrzeug.3

Grundregeln, um das Risiko einer Kollision zu minimieren

Angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit kommt hierbei die Schlüsselrolle zu. Nur so haben Sie eine Chance, vor einem plötzlich auftauchenden Tier rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Denn schon bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h beträgt der Anhalteweg 88 Meter4 – bei laubbedeckter oder feuchter Straße fällt er naturgemäß sogar noch länger aus. Zudem sollten Sie verstärkt den Fahrbahnrand beobachten und auf Bewegungen achten, denn diese deuten häufig auf einen möglichen Wildwechsel hin.

Wenn Sie ein Tier am Straßenrand oder auf der Fahrbahn entdecken, bremsen Sie Ihr Fahrzeug kontrolliert ab. Blenden Sie in keinem Fall auf, sondern schalten Sie das Fernlicht aus, um das Tier nicht zu blenden. Zudem kann mehrfaches Hupen das Tier erschrecken, so dass es das Weite sucht. Wichtig zu wissen: Häufig treten Wildtiere im Rudel auf. Achten Sie daher auch auf „Nachzügler“.

Wenn eine Kollision mit einem großen Wildtier unvermeidlich ist, halten Sie das Lenkrad fest und leiten Sie eine Vollbremsung ein. Weichen Sie niemals aus, denn dann droht die Gefahr, dass Sie im Gegenverkehr oder an einem Baum landen. Bei Kleintieren wie Igel, Fuchs oder Hase sollten Sie keine Vollbremsung riskieren. Falls Sie dadurch einen Auffahrunfall mit dem hinter Ihnen fahrenden Verkehrsteilnehmer verursachen, tragen Sie eine Mitschuld. Bei einem Ausweichmanöver verweigern die Kfz-Versicherungen häufig sogar die Übernahme des entstandenen Schadens. Dies gilt wohlgemerkt nicht für Motorradfahrer.5

Richtiges Verhalten nach einem Wildunfall infolge eines Wildwechsels6

Zunächst sollten Sie die Unfallstelle absichern, indem Sie den Warnblinker einschalten und in ausreichender Entfernung ein Warndreieck aufstellen. Kümmern Sie sich dann um eventuelle verletzte Personen und wählen Sie den Notruf (112).

Wenn es sich nicht um Kleintiere handelt, müssen Sie den Unfall der Polizei bzw. dem zuständigen Revierförster melden. Um weitere Unfälle zu vermeiden, ziehen Sie anschließend wenn möglich das verwundete oder tote Tier an den Fahrbahnrand. Achtung: Niemals ohne Handschuhe anfassen, es droht Infektionsgefahr (z.B. Tollwut)! Ein verletztes Tier könnte aber auch in Panik geraten und Sie gegebenenfalls verletzen. Wägen Sie also genau ab, ob Sie das Tier berühren.

Mitnehmen dürfen Sie das Tier in keinem Fall. Damit würden Sie sich der Wilderei schuldig machen. Für die Schadensregulierung kann es nützlich sein, wenn Sie Fotos vom Unfallort machen. Eine sogenannte Wildschadenbescheinigung zur Vorlage bei Ihrer Kfz-Versicherung stellen Ihnen die Polizei bzw. der zuständige Förster aus.

1 Quelle: https://www.jagdverband.de/
2 Quelle: https://www.jagdverband.de/
3 Quelle: https://www.autobild.de/
4 Quelle: https://www.adac.de/
5 Quelle: https://www.autobild.de/
6 Quelle: https://www.jaegermagazin.de/ und https://www.anwaltonline.com/

(Stand 11/2020, Irrtümer vorbehalten)

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2020 war ein ereignisreiches Jahr. Obwohl Corona die Schlagzeilen dominierte, gab es auch viel Erfreuliches zu berichten, wie unser Dacia Jahresrückblick beweist. Wir fassen die schönsten Stories und interessantesten Neuheiten zusammen.

Dacia Sandero: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 119-102.* Energieeffizienzklasse C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Spring Electric (27,4 kWh Batterie), Elektro, 33 kW: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+. Dacia Spring: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km**; Effizienzklasse A+. Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Duster: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,8-5,7; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 130-130.* Energieeffizienzklasse: C-C. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007).  Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.