Auto-Wintercheck, Teil 1: Tipps für Batterie, Reifen, Bremsen & Co.

Schlittenfahren, Schneeballschlacht…für Kinder halten die Wintermonate viele Highlights bereit. Bei Autofahrern ist die kalte Jahreszeit hingegen weniger beliebt. Denn Väterchen Frost bringt zwangsläufig zusätzliche Arbeit mit sich. Aber keine Bange: Mit unseren Tipps fahren Sie auf jeden Fall richtig und kommen sicher durch den Winter. Im ersten Teil dreht sich alles um Batterie, Winterreifen, Scheibenwischer & Co.

Wenn Frau Holle ihre Kissen mal wieder fleißig geschüttelt hat, entlockt das vielen Autofahrern unselige Flüche. Denn sie müssen zwangsläufig mehr Zeit einplanen, um ihr Auto von den weißen Massen zu befreien. Dicke Handschuhe, ein Schneebesen und Eiskratzer dürfen dabei auf keinen Fall fehlen. Achten Sie darauf, dass sämtliche Fensterflächen, das Dach und die Motorhaube von Schnee und Eis gesäubert sind. Wichtig: Frontscheinwerfer sowie Heckleuchten sollten Sie besonders gründlich reinigen, um freie Sicht zu haben und von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.

Die Batterie im Wintercheck: Astreiner Start auch bei eiskalten Minusgraden

Wenn Schnee und Eis entfernt sind, kann es losgehen. Doch unter Umständen offenbart sich nun das nächste Problem: Das Fahrzeug macht keinen Mucks. Gerade ältere Batterien können vor allem bei Temperaturen unter null Grad Celsius ihre Spannung verlieren und schaffen es dann nicht mehr, den Motor zu starten. Außerdem verbrauchen die im Winter häufig genutzten elektrischen Verbraucher wie Scheinwerfer und Heizung viel Strom – die Batterie wird besonders stark beansprucht. Schon im Herbst sollte der Energiespeicher daher einem Wintercheck in einer Dacia Werkstatt unterzogen werden. Unsere Experten kontrollieren, ob die Batterie bereits geschwächt ist und tauschen sie bei Bedarf aus. Außerdem sollten die Zündkerzen des Motors einwandfrei funktionieren – eine kurze Überprüfung kann viel Ärger ersparen.

Der Wintercheck für das Auto: Bremsen, Frostschutz und Scheibenwischer

Ein weiterer wichtiger Punkt im Wintercheck für das Auto: die Bremsen. Sie müssen einwandfrei funktionieren – ein Bremstest in einer Dacia Vertragswerkstatt verschafft Gewissheit. Dieser beinhaltet auch die Kontrolle der Bremsflüssigkeit, die in regelmäßigen Abständen gewechselt werden muss. Darüber hinaus prüfen unsere Fachleute Beläge und Bremsscheiben auf Verschleiß.

Auch der Frostschutz im Kühlmittel spielt beim Wintercheck eine wichtige Rolle. Er verhindert, dass die Kühlflüssigkeit gefriert und im schlimmsten Fall einen Motorschaden verursacht. Hierzulande sollte der Frostschutz mindestens bis Temperaturen von minus 25 Grad Celsius ausreichen. Eine sogenannte Frostschutzspindel hilft Ihnen, den genauen Gefrierpunkt von Wasser-Frostschutzmittel-Gemischen zu ermitteln.

Natürlich sollte auch im Scheibenwischwasser genügend Frostschutz vorhanden sein, damit es nicht auf der Windschutzscheibe oder sogar in den Leitungen gefriert. Das Mischungsverhältnis von Frostschutz zu Wasser richtet sich nach den Temperaturen – das Herstelleretikett gibt Auskunft über die korrekte Anwendung. Zudem schont eine saubere und eisfreie Scheibe die Scheibenwischer. Deren Gummis können an vereisten Windschutzscheiben reißen und werden im Winter oft spröde. Darum sollten auch die Scheibenwischer regelmäßig geprüft und erneuert werden.

Die Reifen im Wintercheck: Wechseln Sie lieber frühzeitig auf Winterreifen

So bekommen Sie ihr Auto frostfrei!

Bei winterlichen Straßenverhältnissen sollten Sie das Gaspedal behutsam behandeln, denn das richtige Warmfahren des Motors ist vor allem bei eisigen Temperaturen wichtig und schont die Technik. Außerdem erlauben die verschneiten und gefrorenen Straßen meist ohnehin keine flotte Gangart. Wer sicher ankommen will, der wechselt noch vor dem ersten Frost auf Winterreifen. Die speziell für winterliche Verhältnisse entwickelten Reifen garantieren bessere Haftung und kürzere Bremswege bei Kälte sowie auf Schnee, Eis und feuchtem Untergrund. Achtung: Kontrollieren Sie regelmäßig das Profil der Winterreifen – schon bei einer Tiefe von weniger als vier Millimetern lässt ihre Wirksamkeit deutlich nach. Dann sollten die Reifen unbedingt ersetzt werden.

Die rechtzeitige Montage der wintertauglichen Räder dient nicht nur der Sicherheit, sondern bewahrt den Fahrer auch vor unangenehmen Überraschungen in der Verkehrskontrolle. In Deutschland herrscht zwar die sogenannte „situative Winterreifenpflicht“, allerdings gibt es keinen gesetzlich festgelegten Zeitraum. Eine Faustregel empfiehlt Winterreifen von „O“ bis „O“ – Oktober bis Ostern. Fakt ist: Wer bei winterlichen Wetterverhältnissen mit Sommerreifen fährt, begeht einen Verkehrsverstoß und muss mit einer Strafe von 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei einer Behinderung des Verkehrs infolge falscher Bereifung erhöht sich das Bußgeld sogar auf 80 Euro und einen Punkt. Werden andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, sind sogar 100 Euro und ein Punkt fällig.1

Wichtige Neuerung: Was genau unter dem Begriff Winterreifen zu verstehen ist, hat der Gesetzgeber 2017 genau konkretisiert. Demnach gelten nur jene Reifen als wintertauglich, die mit dem Alpine-Symbol gekennzeichnet sind.2 Das dreieckige Logo befindet sich auf der Reifenschulter, es setzt sich aus einer Schneeflocke und einem gezackten Berg zusammen. Für dieses geschützte Gütesiegel müssen Winterreifen ein einheitliches Testverfahren bestehen und hohe Anforderungen erfüllen. Damit bieten sie die sicherste Lösung in der kalten Jahreszeit.

Allerdings sieht das Gesetz eine Übergangsfrist vor. Für Autofahrer bedeutet das: Bis zum 30. September 2024 gelten weiterhin auch sogenannte M+S-Reifen als wintertauglich – vorausgesetzt, sie wurden vor dem 31. Dezember 2017 hergestellt.2

1 Quelle ADAC Bußgeldrechner: www.adac.de.
2 Quelle ADAC Winterreifenpflicht FAQ: www.adac.de.
Bildquelle Hauptmotiv: Urheber: Oskar.
Bildquelle Winterreifen: Urheber: candy1812.

(Stand 11/2018, Irrtümer vorbehalten)

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Dacia Sandero, Logan MCV, Duster, Lodgy, Dokker und Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 9,4-3,6; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 169-96.
Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

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