Trendiger Wintersport: Schnee-Zorbing, Fatbikes & Co.

Für Frischluftfans und Sportbegeisterte sind die Wintermonate oft besonders quälend. Schließlich sind viele Aktivitäten wie zum Beispiel Radtouren oder Waldläufe bei Schnee und Eis aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr nicht zu empfehlen. Doch keine Sorge, es gibt ja genügend Alternativen. Wir verraten Ihnen, mit welchen Sportarten Sie auch im Winter immer in Bewegung bleiben und dabei noch jede Menge Spaß haben.

Wenn Frau Holle ihre Kissen fleißig geschüttelt hat, bleiben die Joggingschuhe zwangsläufig im Schrank. Wer will schon mit gebrochenen Knochen oder malträtierten Sehnen im Krankenhaus landen? Und selbst erfahrene Hobby-Radler geraten bei schneebedeckten Strecken schnell an ihre Grenzen.

Mit dicken Reifen über Schnee, Stock und Stein

Wohl dem, der ein sogenanntes Fatbike besitzt. Kennen Sie nicht? Bei diesen neumodischen Fahrrädern ist der Name Programm. Sie rollen auf besonders fetten, bis zu 4,8 Zoll dicken Reifen. Zum Vergleich: Bei einem normalen Mountainbike sind die Mäntel noch nicht einmal halb so breit.1 Gerade im Winter bieten Fatbikes daher dank der großen Auflagefläche ihrer Reifen wesentlich mehr Grip auf Schnee. Zudem rollen die „dicken Dinger“ nahezu mühelos auch über größere Hindernisse wie Wurzeln und Felsen. Hintergrund: Die Reifen sind mit einem niedrigen Luftdruck von weniger als einem Bar aufgepumpt.2 Das bringt auch im harten Offroad-Einsatz klare Vorteile. Denn entgegen der weit verbreiteten Meinung sinkt der Rollwiderstand im Gelände mit zunehmender Reifenbreite und abnehmendem Reifendruck.3

Wintersport-Trends: Snow-Kiting, Fatbikes & Co.

Wer sich angesichts dieser Vorzüge für ein Fatbike interessiert, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Die Auswahl ist groß – vom Hardtail ohne zusätzliche Dämpfereinheiten bis hin zum vollgefederten „Fully“ bietet der Markt inzwischen ein vielfältiges Angebot an Modellen. Zu den Nachteilen dieser ganz speziellen Bikes zählt neben ihrem höheren Gewicht auch der im Vergleich zum konventionellen Mountainbike höhere Preis.

Rasante Talfahrt und windige Angelegenheiten

Eine weitere trendige Wintersportart ist das sogenannte Schnee-Zorbing. Hierzu besteigen Adrenalin-Junkies eine doppelhüllige, transparente Kugel aus PVC4 und kullern damit schneebedeckte Pisten hinab. Festgezurrt mit speziellen Gurten5 geht’s dabei mächtig rund. Zahlreiche Wintersportorte sind inzwischen auf diesen Zug aufgesprungen und bieten das Freiluftvergnügen an. Doch Vorsicht: Der Spaß ist nicht ganz ungefährlich, in der Vergangenheit gab es bereits einige Unfälle, die bisweilen sogar tödlich endeten. Daher sollten Sie sich vorher genau über den jeweiligen Anbieter informieren und prüfen, ob die Sicherheitsvorkehrungen erfüllt sind. Ist die Strecke frei von Hindernissen? Sind die Sportgeräte in einwandfreiem Zustand? Schutzhelm und -brille sind zwar keine Pflicht, aber durchaus sinnvoll. Vor allem dann, wenn der sogenannte Zorb mit zwei Personen auf Talfahrt geht. Schmuck und Brille sollten Sie vor dem Schnee-Zorbing ablegen.6

Für alle, die statt runter ins Tal lieber hoch hinaus wollen, ist Snow-Kiting eine interessante Alternative. Hierbei lassen sich die Sportler auf Skiern oder dem Snowboard von einem speziellen Zugdrachen – dem sogenannten Kite – mit der Kraft des Windes über den Schnee ziehen. Dabei geht’s mitunter flott voran. Eine Sicherheitsausrüstung wie Helm und Schutzbrille ist natürlich Pflicht. Für ungeübte Ski-Fahrer und Snowboarder ist diese Trendsportart jedoch nicht zu empfehlen.7 Aber auch erfahrene „Cracks“ sollten die Anforderungen nicht unterschätzen und das Snow-Kiting nur unter Anleitung erfahrener Instruktoren erlernen. Denn das Spiel mit dem Wind will geübt sein. Den aktuellen Snow-Kite-Geschwindigkeitsweltrekord hält übrigens der Deutsche Felix Kersten: Am 3. April 2017 jagte er in Norwegen mit 150 km/h über Schnee und Eis.8

Passendes Winterzubehör für Ihren Dacia und praktische Wintertipps

Wintersport-Trends: Snow-Kiting, Fatbikes & Co.

Übrigens: Für alle, die es auch im Winter raus in die Natur zieht, hält das umfangreiche Zubehörprogramm von Dacia zahlreiche praktische Accessoires für alle Modelle bereit. Angefangen bei Dachträgern über passende Transportsysteme für Skier und Snowboards bis hin zu Dachboxen und speziellen „Schneesocken“ für Ihr Fahrzeug.

Vor der Fahrt in den Winterurlaub lohnt sich zudem ein Blick in unsere Ratgeber-Serie Wintercheck Teil eins und Teil zwei.

1 Quelle Fatbikes – Für wen lohnt der Umstieg?: tretwerk.net.
2 Quelle Fatbikes Ratgeber: outside-stories.de.
3 Quelle Reifenbreite: mountainbike-magazin.de.
4 Quelle Zorbing: strongg.com.
5 Quelle Zorbing – Ein Abenteuer einer Plastikkugel: geo.de.
6 Quelle Snowzorbing – Schutzhelm und Schuhe: paradisi.de.
7 Quelle Snowkite: welt.de.
8 Quelle Der mit dem Drachen tanzt: skimagazin.de.

Bildquelle Hauptmotiv: Urheber: cppzone.
Bildquelle Fatbike: Urheber: ivandanru.

(Stand 12/2018, Irrtümer vorbehalten)

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Inspektion und Ölwechsel stehen bei jedem Fahrzeug in regelmäßigen Abständen auf dem Programm. Wir verraten, warum Autobesitzer diese sogenannten Service-Intervalle unbedingt einhalten sollten und was unsere Experten dabei prüfen.

Dacia Duster: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Sandero und Sandero Stepway: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 119-102.* Energieeffizienzklasse C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Spring Electric (27,4 kWh Batterie), Elektro, 33 kW: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+. Dacia Spring: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km**; Effizienzklasse A+. Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,7-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 130-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007).  Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dokker: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,3; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-113*. Energieeffizienzklasse C-A (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.

* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.