Dacia mit wegweisender Fahrzeugproduktion in Marokko

Werk in Tanger setzt in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe

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Werk in Tanger setzt in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe
Werk in Tanger setzt in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe

Im Süden viel Neues: Im Februar 2012 eröffnete die Renault-Nissan-Allianz im marokkanischen Tanger nicht nur das größte Automobilwerk südlich des Mittelmeers, sondern gleichzeitig eines der weltweit umweltfreundlichsten. Um genau zu sein, ist es die einzige Automobilproduktionsstätte, die nahezu komplett CO2-neutral arbeitet und absolut keine Industrieabwässer verursacht. Darüber hinaus ist das Werk Tanger auch ein sehr leistungsfähiges, denn nach nur etwas mehr als fünf Jahren konnte dort am 10. Juli 2017 der Meilenstein von einer Million produzierter Fahrzeuge gefeiert werden.

Bei dem Jubiläumsfahrzeug handelte es sich, wie bei den 999.999 zuvor auch, um einen Dacia. Genauer: einen Adria-blauen fünfsitzigen Lodgy mit Dieselmotor. Bis zu diesem Stichtag im Sommer 2017 entstanden in der Anlage in Tanger, die 2013 um eine zweite Produktionslinie erweitert wurde und damit über eine Fertigungskapazität von 340.000 Fahrzeugen verfügt, exakt 193.181 Lodgy, 320.078 Dokker und 474.840 Sandero.

Gut für die Umwelt – und die lokale Wirtschaft

Das Schöne daran: Beim Bau der Fahrzeuge, die von Tanger über das Abdecken des marokkanischen Marktes hinaus in 73 Länder exportiert werden, kommt es zu keinerlei nennenswerter Umweltbelastung. Mit ihrer einzigartig positiven Ökobilanz gilt die rund 300 Hektar große Anlage als Musterbeispiel für die gesamte Automobilindustrie, immerhin ist die Anlage als CO2-neutral eingestuft. 90 Prozent der benötigten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen. Allein die mit Biomasse arbeitende Heizanlage senkt den jährlichen CO2-Ausstoß um 100.000 Tonnen.

Hinzu kommt die hohe Effizienz der Fertigungsanlagen nahe der Millionenstadt ganz im Norden des Landes, unmittelbar an der Straße von Gibraltar. So liegt der Energieverbrauch der Lackieranlagen beispielsweise um 45 Prozent unter dem Durchschnitt aller Werke innerhalb der Renault Gruppe. Der Standort gibt zudem keine Industrieabwässer ab, sondern bereitet diese in einem geschlossenen Kreislauf zu 100 Prozent wieder auf, was den täglichen Verbrauch um 900 Kubikmeter senkt. Die Frischwasserentnahme liegt rund 70 Prozent niedriger als bei Automobilwerken vergleichbarer Größe.

Das Werk Tanger tut aber nicht nur der Umwelt, sondern auch der marokkanischen Wirtschaft gut. Rund 8.000 Mitarbeiter sind an dem Standort im Dreischichtbetrieb beschäftigt. Das Durchschnittsalter der Belegschaft beträgt 29 Jahre, 15 Prozent sind Frauen. Als größtes Automobilwerk südlich des Mittelmeers trägt die Fertigungsstätte entscheidend zur positiven Entwicklung der lokalen Wirtschaft bei.

Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 8,1 – 4,0; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 144 – 103.
Dacia Dokker: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 8,2 – 4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 143 – 108.
Dacia Sandero: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,2 – 3,5; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 117 – 90.
Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Werte dienen allein Vergleichszwecken und beziehen sich weder auf ein einzelnes konkretes Fahrzeug noch sind sie Bestandteil des Angebots. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

(Stand 10/2017, Irrtümer vorbehalten)

Dacia Dokker Lodgy Renault-Nissan-Allianz Sandero


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