Sichere Kindersitz-Montage: ISOFIX bei Dacia serienmäßig

Hier kommt Gurt: So reisen Kinder im Auto sicher

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Youtube Channel entdecken Newsletter abonnieren
ISOFIX-System
ISOFIX-System

Was ist eigentlich „ISOFIX“? Erlauben Sie sich doch mal den Spaß und stellen Sie im Bekanntenkreis Freunden ohne Nachwuchs diese Frage. Doch Vorsicht: Sie sollten auf Antworten wie „ein isotonisches Getränk“, „ein italienischer Sportwagen“ oder vielleicht „damit kann ich die Lichtempfindlichkeit meiner Kamera einstellen“ gefasst sein. Wir erklären, warum das ISOFIX-System für die kleinen Passagiere zum Lebensretter werden kann und geben Ihnen wichtige Tipps, wie Sie Kinder im Auto richtig anschnallen.

Für alle, die bei ISOFIX tatsächlich an ein Getränk denken, hier nochmal das Wichtigste in Kürze: Dieser Begriff steht für eine Vorrichtung zur einfachen und sicheren Befestigung von Kindersitzen im Auto. Das System hat sich in Europa längst als Standard etabliert. Entwickelt wurde ISOFIX von den Experten der renommierten Kindersitz-Marke Römer-Britax in Kooperation mit einem Automobilhersteller. 1997 feierte das System auf der Internationalen Automobilausstellung 1997 in Frankfurt seine Weltpremiere. In der ganzheitlichen Sicherheitsphilosophie von Dacia spielt ISOFIX eine große Rolle. Serienmäßig verfügen alle Modelle der rumänischen Marke über diese Sicherheitsbefestigung.

ISOFIX ist kinderleicht zu bedienen

Seinen Namen verdankt das System zum einen der ISO-Norm 13216, die den exakten Aufbau der Befestigungsvorrichtung definiert. Der zweite Teil des Namens weist nicht nur auf die absolut feste und sichere Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug hin, sondern auch auf den ebenso schnellen wie einfachen Ein- und Ausbau des Sitzes. Das Anlegen des Sicherheitsgurtes entfällt bei ISOFIX komplett. Stattdessen wird der Kindersitz in zwei Haltebügeln, die sich auf der Lehnen- und Sitzfläche der Rückbank befinden, eingehakt. Dabei werden Bedienfehler, die im Falle einer Kollision häufig Verletzungen des Kindes nach sich ziehen können, auf ein absolutes Minimum reduziert.

Das ISOFIX-Befestigungssystem besteht fahrzeugseitig aus zwei fest mit der Karosserie verbundenen, sechs Millimeter dicken Haltepunkten, die im Abstand von exakt 280 Millimetern zwischen Sitzfläche und Rückenlehne montiert sind. ISOFIX-geeignete Kindersitze verfügen über entsprechende Haken, sogenannte Rastarme, die sich einfach einrasten lassen.

Kinder sicher im Auto transportieren: So funktioniert’s

Laut einer Studie des französischen Verbandes Prévention Routière sowie des Laboratory of Accidentology and Biomechanics (LAB) sind zwei von drei Kindern während der Autofahrt nicht korrekt angeschnallt. 48 Prozent der untersuchten Kindersitze waren nicht richtig installiert.1 Im schlimmsten Fall kann dies bei einer Kollision katastrophale Folgen nach sich ziehen: Gemäß der Studie waren 52 Prozent der identifizierten Mängel derart gravierend, dass der Nachwuchs bei einem Unfall schwere Verletzungen davon getragen hätte.2

Aber worauf sollten Autofahrer achten, wenn sie kleine Passagiere an Bord haben? Mit diesen sechs Tipps zum sicheren Transport von Kindern gehen Sie auf Nummer sicher.

  1. Der passende Sitz ist das A und O: Die Wahl des richtigen Kindersitzes hängt entscheidend von Alter, Größe und Gewicht des kleinen Passagiers ab. Ob Babyschale, Systeme mit Hosenträgergurt oder „Fangkörpersystem“, Sitzerhöhungen mit Rücken- beziehungsweise Schlafstützen usw. … Vor dem Kauf sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen. Hier erfahren Sie auch, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, den alten gegen einen größeren Sitz auszutauschen, weil das Kind seinem Gestühl „entwachsen“ ist.
  1. Weg mit Jacke und Co: Anoraks und dicke Pullis haben im Kindersitz nichts verloren, denn sie beeinträchtigen die Funktionsweise des Sicherheitsgurtes. Bevor Sie den kleinen Passagier im Kindersitz anschnallen, sollten Sie ihn von dicken Kleidungsstücken befreien und stattdessen lieber die Heizung ein paar Grad höher drehen.
  1. Beifahrerairbag deaktivieren: Wenn Sie den Kindersitz auf dem Beifahrersitz installieren, denken Sie unbedingt daran, den Beifahrerairbag zu deaktivieren. Damit schützen Sie den Nachwuchs bei einem Unfall vor schweren Verletzungen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
  1. Feste Verbindung: Achten Sie auf den richtigen Einbau des Kindersitzes. Hierbei ermöglicht insbesondere das ISOFIX-System eine besonders einfache Montage. Zudem minimiert es das Risiko von Fehlern um 75 Prozent.3 Weiterer Vorteil: Der Kindersitz ist fest mit dem Fahrzeug verbunden. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit.
  1. Richtige Gurtführung: Achten Sie darauf, dass der Sicherheitsgurt eng anliegt, um das Durchrutschen unter dem Gurt zu verhindern – im Fachjargon „Submarining“ genannt. Faustregel: Es darf keine Handfläche zwischen Gurt und Kind passen. Zudem sollte der Sicherheitsgurt niemals unter dem Arm verlaufen. Ideal sind daher Kindersitze, die über einen sogenannten Führungsgurt verfügen.
  1. Achtung im Verkehr: Zu Ihrer eigenen und zur Sicherheit des Kindes sollten Sie den Junior ausschließlich von der dem Verkehr abgewandten Seite ins Auto setzen und festschnallen. Andernfalls riskieren Sie, dass Sie von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst werden.

Sollten Sie weitere Fragen zum ISOFIX-System haben, hilft Ihr Dacia Händler in Ihrer Nähe gerne weiter.

Welches Kindersitz-System kommt bei Ihnen zum Einsatz?

1 Quelle Studie des französischen Verbandes Prévention Routière sowie des Laboratory of Accidentology and Biomechanics (LAB): www.preventionroutiere.asso.fr (in französischer Sprache).
2 Quelle Studie des französischen Verbandes Prévention Routière sowie des Laboratory of Accidentology and Biomechanics (LAB): www.preventionroutiere.asso.fr (in französischer Sprache).
3 Quelle Einbau von Kindersitzen: group.renault.com.

(Stand 11/2017, Irrtümer vorbehalten)

ISOFIX ISOFIX-System Kindersitz Sicherheit


0 Kommentare Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Youtube Channel entdecken Newsletter abonnieren

Was Sie auch interessieren könnte.

Jetzt einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter abonnieren