Handy am Steuer: eine tödliche Gefahr und daher streng verboten

Mit dem Handy am Steuer telefonieren, kurz eine SMS lesen – Hand aufs Herz: Wer hat es nicht schon mal gemacht? Dass das verboten ist, wissen die meisten Autofahrer. Weniger bewusst sind sie sich hingegen über die tödliche Gefahr, die davon ausgeht, im Blindflug hinterm Steuer zu sitzen.

Wer bei Tempo 130 auf der Autobahn auch nur zwei Sekunden auf sein Handy schaut, der legt in dieser Zeit 72 Meter zurück1 – blind wohlgemerkt. Niemand würde wohl bei dieser Geschwindigkeit absichtlich für zwei Sekunden die Augen schließen. Dennoch sind Fahrer mit Handy am Steuer im Alltag noch immer häufig anzutreffen.

Ein fast schon sicheres Erkennungsmerkmal dafür, dass ein Autofahrer gerade sein Handy in die Hand nimmt: Bei Kolonnenfahrt auf der Autobahn wird das vorausfahrende Fahrzeug unvermittelt und ohne erkennbaren Anlass langsamer. Bei der Vorbeifahrt bewahrheitet sich dann meist die Vermutung – der „Chauffeur“ sitzt mit dem Handy am Steuer, liest eine Nachricht, beantwortet eine eingegangene SMS oder hat gerade ein Telefonat angenommen.

Handy am Steuer: die unterschätzte Gefahr

Die Gefahren, die von einem Handy am Steuer ausgehen, sind enorm, wie Heinz Albert Stumpen von der Hochschule der Polizei in Münster weiß: „Elektronische Geräte wie Navigationssysteme oder Handys während der Fahrt bedienen, ist das Gefährlichste, was man am Steuer machen kann“, erklärt der Experte im Gespräch mit dem Online-Portal T-online.de2. Das Risiko, einen Unfall zu bauen, steige demnach um das Vierfache. Während der Fahrt eine Nachricht zu lesen oder zu tippen, sei so gefährlich, wie wenn sich der Fahrer mit einem Blutalkoholwert von 0,8 bis 1,0 Promille ans Steuer setze.

Man kann es drehen, und wenden, wie man mag: Wer mit Handy am Steuer sitzt, wird vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und reagiert in einer Notsituation deutlich verzögert. Deutsche Statistiken weisen diese Unfallursache im Gegensatz zu überhöhter Geschwindigkeit oder Alkohol allerdings nicht gesondert auf.2 In vielen europäischen Nachbarländern ist dies anders: In Österreich spiele Ablenkung etwa bei jedem dritten tödlichen Unfall eine Rolle, sagt Stumpen und nennt im Gespräch mit T-Online eindrucksvolle Zahlen. Demnach zeigten internationale Studien, dass mehr als die Hälfte der Unfälle mit einer Ablenkung in Zusammenhang stehen.2

Sichere Sache: Freisprecheinrichtungen von Dacia

Dabei gibt es eine ebenso einfache wie kostengünstige Lösung: Dank der modernen Freisprecheinrichtungen von Dacia können Autofahrer auch während der Fahrt sicher telefonieren. Je nach Ausstattung ist dieses praktische Detail bereits serienmäßig an Bord oder kann für kleines Geld nachgerüstet werden.

Ausweitung der Verbote bei Handy am Steuer

Übrigens: 2017 hat der deutsche Gesetzgeber die Regeln in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verschärft. Seitdem ist es nicht nur verboten, mit dem Handy am Steuer zu telefonieren. Das Lesen oder Verfassen von Textnachrichten ist ebenso tabu wie Anrufe wegzudrücken oder einfach nur mal die Uhrzeit vom Smartphone-Display abzulesen. Das gilt nicht nur für Handys, sondern explizit für alle elektronischen Geräte wie Tablets, E-Books, Diktier- oder Navigationsgeräte.3

Hohe Bußgelder für Handy-Sünder

Seither drohen Sündern bei einem Verstoß noch drastischere Strafen. Wer mit einem Handy am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt eine Gefährdung hinzu, sind es 150 Euro Strafe, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Bei Sachbeschädigung erhöht sich das Bußgeld auf 200 Euro. Das Handyverbot betrifft allerdings nicht nur Autofahrer. Wer als Fahrradfahrer beim Telefonieren ertappt wird, der sollte 55 Euro für die Staatsmacht erübrigen können.3

1 Quelle: Rechner Online: rechneronline.de
2 Quelle: T-Online: www.t-online.de
3 Quelle: ADAC: www.adac.de

(Stand 10/2020, Irrtümer vorbehalten)

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2020 war ein ereignisreiches Jahr. Obwohl Corona die Schlagzeilen dominierte, gab es auch viel Erfreuliches zu berichten, wie unser Dacia Jahresrückblick beweist. Wir fassen die schönsten Stories und interessantesten Neuheiten zusammen.

Dacia Sandero: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 119-102.* Energieeffizienzklasse C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Spring Electric (27,4 kWh Batterie), Elektro, 33 kW: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+. Dacia Spring: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km**; Effizienzklasse A+. Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Duster: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,8-5,7; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 130-130.* Energieeffizienzklasse: C-C. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007).  Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.