Auf nasser Straße Auto fahren: Für Ihren Schutz haben wir zehn tolle Tipps bei Regen

Erinnern Sie sich noch an die folgende Liedzeile? „Regentropfen, die an mein Fenster klopfen…“. Der unvergessene Heinz Erhardt trällerte sie einst in einem amüsanten Sketch mit Rudi Carrell, und musste prompt eine deftige Dusche über sich ergehen lassen.1 Selbstverständlich bleiben wir Autofahrer bei jeglicher Art von Regen oder Nässe trocken allerdings gibt es trotzdem einige wichtige Dinge die bei nasser Straße beachtet werden sollten. Allein die Statistik zeigt, dass das Unfallrisiko doppelt so hoch ist, wie auf trockener Straße2. Wir geben Ihnen hier zehn grundlegende Tipps – von A wie Aquaplaning bis Z wie zurückhaltende Fahrweise.

Ein Maximum an aktiver Sicherheit bieten zum Beispiel moderne Assistenzsysteme im Cockpit, welche in allen aktuellen Modellen von Dacia zu finden sind. Darunter zählen unter anderem die Antriebsschlupfregelung (ASR), das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) sowie das Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und Bremsassistent. Doch auch diese praktischen Helfer machen keinen Halt vor den Gesetzten der Physik. Eine angepasste und angemessene Fahrweise ist deshalb auch bei einer schlüpfrigen Wetterlage das Wichtigste.

Geschwindigkeit: Das Tempo anpassen

Bei Regen bietet die Straße automatisch weniger Bodenhaftung. Ein viel längerer Bremsweg ist dadurch die Konsequenz.3 Bitte vergessen Sie ebenfalls nicht die sogenannte „Schrecksekunde“ – also die Zeit, die ein durchschnittlicher Fahrer benötigt, um in einer Notsituation auf die Bremse zu treten. Tatsächlich wird bereits bei einem Tempo von 50 km/h ein Bremsweg von 15 Metern zurückgelegt.2

Tipp: Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit. An Gefahrenstellen gelten auf Autobahnen meist sowieso besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn es heftig regnet oder gar Nebel auftritt und die Sicht höchstens 50 Meter beträgt, dann sind auch nur maximal 50 km/h erlaubt.3

Übrigens: In Frankreich darf man auf Autobahnen bei Nässe generell höchstens 110 km/h fahren.2

Bleiben Sie entspannt: Fahren Sie vorausschauend und vorsichtig

Auf einen nervösen Fahrstil sollte man als Autofahrer grundsätzlich verzichten. Aufgrund der miserablen Sicht und dem längeren Bremsweg steigt das Risiko, dass andere Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bei einem überraschenden Spurwechsel oder Bremsmanöver auf nasser Straße reagieren können. Bitte denken Sie daher daran, immer rechtzeitig den Blinker beim Abbiegen oder Spurwechsel zu setzen und versuchen Sie nicht unnötig stark das Bremspedal zu drücken.

Es werde hell: Lichtpflicht

Sehen und gesehen werden, so lautet mit unter eine der bedeutsamsten Grundregeln im Straßenverkehr. Daher sollte bei Regen das Abblendlicht immer eingeschaltet sein. Wenn Sie eine Sicht von weniger als 150 Metern haben, ist es auf der Autobahn erlaubt, zusätzlich den Nebelscheinwerfer einzuschalten. Innerorts ist dies bereits ab einer Sichtweite von ca. 60 Metern, außerorts bei ca.100 Metern genehmigt. Achtung: Die Nebelschlussleuchte dürfen Sie nur bei tatsächlichem Nebel aktivieren und auch nur dann, wenn Sie nicht weiter als 50 Meter sehen können.4 Hierzu können Sie sich am besten zwischen dem Abstand von zwei Leitpfosten ausrichten, denn diese zwei sind genau in dieser Entfernung zueinander aufgestellt.

Gehen Sie auf Distanz: Sicherheitsabstand vergrößern

Bitte denken Sie daran auf nasser Straße einen deutlich größeren Sicherheitsabstand einzuhalten als bei trockener Straße.2Jeder kennt die Faustformel: Die Entfernung zum Autofahrer vor Ihnen sollte mindestens doppelt so groß sein wie bei trockener Fahrbahn oder lassen Sie mindestens drei Sekunden Abstand.3

Diese Regel gilt ebenso im Stadtverkehr oder auf Landstraßen.2

Aufmerksamkeit : Achten Sie genau auf die Straßenverhältnisse

Fakt ist: brenzlige Situationen können deutlich besser vermieden werden, wenn man Gefahren schnell genug erkennt. So gibt es zum Beispiel besondere Warnschilder die einen extra auf eine höhere Aquaplaning-Gefahr aufmerksam machen. Bei Nässe sollten sie allerdings immer und überall aufpassen. Passen Sie Ihr Tempo an und beobachten Sie eingehend ob sich auf der Fahrbahn Wasserlachen bilden. Passen Sie auch bei tiefen Fahrrinnen oder Senkungen auf, dort sammelt sich der ganze Regen und es besteht ein besonders hohes Risiko von Aquaplaning. Das Gleiche gilt in Kurven und bei sich ändernden Straßenbelägen.

Auf dem Teppich bleiben: Richtig handeln bei Aquaplaning

Das Aquaplaning-Risiko steigt enorm bei hoher Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn. Ab ca. 80 km/h ist diese Gefahr unvergleichbar groß.4 Bewahren Sie Ruhe, wenn das Auto doch auf einmal aufschwimmt. Bloß nicht panisch Lenken oder Bremsen, das könnte zu dramatischen Szenen führen, wenn die Reifen auf einmal wieder Grip bekommen. Versuchen Sie das Lenkrad gut fest zu halten und möglichst nicht den Lenkwinkel zu ändern, gehen Sie runter vom Gaspedal und treten Sie die Kupplungso haben Sie den Kraftschluss unterbrochen, bis die Reifen wieder den erforderlichen Fahrbahnkontakt aufgebaut haben.

Freie Fahrt voraus: Klare Sicht

Wenn die Scheibe beschlagen ist, nimmt Ihnen das jede Sicht. Darum sollten Sie die Lüftung auf die seitlichen Fenster und auf die Windschutzscheibe einstellen.
Hinweis: Wenn möglich, aktivieren Sie die Klimaanlage, denn diese hilft besonders gut gegen beschlagene Scheiben.

Reifen und Profiltiefe

Es ist sehr wichtig immer wieder die Profiltiefe aller Reifen und des Reserverads zu kontrollieren. Denn abgefahrene Reifen mit nicht mehr ausreichender Profiltiefe können auf nasser Straße nicht ausreichend Regenwasser verdrängen. Dadurch ist das Auto empfindsamer für Aquaplaning, weil es schneller „schwimmt“. Hierzulande gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, die Sie auf keinen Fall unterschreiten sollten. Wenn die Reifen eine Profiltiefe von vier Millimetern erreicht haben raten Profis bereits dazu die Reifen zu wechseln.5

Fenster putzen: Scheibenwischer stets austauschen

Bei Starkregen bewahren Sie nur mit ausgezeichneten Scheibenwischern den Durchblick. Vor allem im Winter und im Herbst werden die Scheibenwischer durch Streusalz, Regen und Frost erheblich in Anspruch genommen. Deswegen sollten diese am besten jedes Jahr gegen neue gewechselt werden spätestens allerdings, wenn die Wischblätter Schlieren auf der Scheibe zurücklassen.2

Warum lohnt sich regelmäßiges Prüfen des Reifendrucks?

Ganz einfach: ein zu hoher oder zu niedriger Reifenluftdruck kann in Gefahrensituationen schlimme Konsequenzen haben. Daher sollten sie mindestens ein Mal im Monat den Reifenfülldruck überprüfen und passen Sie diesen bei Beladung des Autos an die vom Fahrzeughersteller erforderlichen Werte an. Diese stehen meist an der Innenseite des Tankdeckels, am Türschweller oder in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.

1 Quelle Die Rudi Carell-Show: www.dailymotion.com und www.rudicarrell.com.
2 Quelle Autofahren im Regen: renault-mag.fr.
3 Quelle Sicherheitsabstand bei Regen: Längeren Bremsweg einplanen: www.presseportal.de.
4 Quelle Nebel-Schlussleuchte, Scheinwerfer: www.adac.de.
5 Quelle Profiltiefe Reifen: www.adac.de.

(Stand 11/2020, Irrtümer vorbehalten)

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2020 war ein ereignisreiches Jahr. Obwohl Corona die Schlagzeilen dominierte, gab es auch viel Erfreuliches zu berichten, wie unser Dacia Jahresrückblick beweist. Wir fassen die schönsten Stories und interessantesten Neuheiten zusammen.

Dacia Sandero: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 119-102.* Energieeffizienzklasse C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Spring Electric (27,4 kWh Batterie), Elektro, 33 kW: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+. Dacia Spring: Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km**; Effizienzklasse A+. Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Duster: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Lodgy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,8-5,7; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 130-130.* Energieeffizienzklasse: C-C. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007).  Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Dacia Dokker Express: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 138-110.* D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.