Starthilfe geben: So wird’s gemacht

Starthilfe geben gehört zum Einmaleins des Autofahrens, das jeder Verkehrsteilnehmer beherrschen sollte. Denn eine Autobatterie ist im Grunde auch nur ein Mensch. Will heißen: Gerade betagtere Akkus können unter Umständen schon mal schlappmachen – das gilt insbesondere bei extremen äußeren Bedingungen wie zum Beispiel eisigen Minustemperaturen. Dann genügt die Spannung nicht mehr, um den Motor zu starten. Bei einer neuen oder noch relativ „frischen“ Batterie stellt sich dieses Problem normalerweise nicht. Wir geben Ihnen nützliche Starthilfe-Tipps, mit denen Sie Ihr Auto im Fall der Fälle wieder auf Touren bringen.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Starthilfe ist natürlich ein Starthilfekabel. Dieses sollten Sie möglichst immer im Fahrzeug dabei haben – das spart Zeit und Nerven, wenn Sie wirklich mal darauf angewiesen sein sollten. Zweiter wichtiger Punkt: ein geeignetes Spenderfahrzeug, das Sie als Energiequelle „anzapfen“ können. Die beiden Autobatterien müssen über die gleiche Spannung verfügen – beim Pkw sind dies üblicherweise zwölf Volt1 – und der Spenderakku sollte möglichst vollgeladen sein.

Wichtig zu wissen: Bei manchen Modellen befindet sich die Autobatterie nicht unter der Motorhaube, sondern im Kofferraum, hinter der Seitenverkleidung im Gepäckabteil, unter der Rückbank oder unter dem Beifahrersitz. Und bei vielen modernen Fahrzeugen können Sie im Motorraum lange nach einer Batterie suchen – stattdessen finden Sie hier nur noch Pluspol und Minuspol vor. Lesen Sie daher die Betriebsanleitung des Fahrzeugs durch, bevor Sie mit der Starthilfe beginnen.1

Vor der Starthilfe sollten Sie einige Tipps beachten

Bevor es mit der Starthilfe losgeht, sollten Sie darauf achten, dass sich Spender- und Empfängerfahrzeug mit keinem Karosserieteil berühren. Ansonsten droht ein Massekontakt, der Schäden an der Fahrzeugelektrik zur Folge haben kann.

Haben Sie all diese Voraussetzungen berücksichtigt? Dann kann es jetzt losgehen mit der Starthilfe. Hierzu müssen die Motoren an beiden Fahrzeugen ausgeschaltet sein.

Starthilfe: Richtige Anschluss-Reihenfolge beachten

  • Verbinden Sie die Klemme des roten Kabels zuerst mit dem Pluspol der „Spenderbatterie“, danach die zweite Klemme mit dem Pluspol der leeren Batterie.
  • Jetzt klemmen Sie das schwarze Kabel an den Minuspol der Spenderbatterie. Die andere Seite des Kabels verbinden Sie bitte mit dem Motorblock des Fahrzeugs, das Starthilfe benötigt, oder mit einem Masse-Punkt. Dies kann z.B. die Karosserie oder ein Metallteil im Motorraum sein – jedoch nicht mit dem Minuspol!1
  • Starten Sie den Motor des Spenderfahrzeugs und lassen Sie den Motor mit leicht erhöhter Drehzahl laufen.2
  • Jetzt versuchen Sie, das Fahrzeug mit leerer Batterie zu starten. Wenn das Vorhaben nicht sofort glückt, warten Sie rund eine Minute bis zum nächsten Versuch.1
  • Ist die Starthilfe gelungen? Dann gehen Sie nun in umgekehrter Reihenfolge vor. Also:
  • Entfernen Sie zuerst das schwarze Kabel vom Motorblock des zu startenden Fahrzeuges, anschließend vom Minuspol des „Spenders“.
  • Entfernen Sie das rote Kabel. Gute Fahrt.

1 Quelle: https://www.autobild.de/artikel/auto-ueberbruecken-starthilfe-geben-2876261.html
2 Quelle: https://www.meine-auto.info/auto-tipps/67-autopanne/1445-richtig-starthilfe-geben.html

(Stand 2/2020, Irrtümer vorbehalten)

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* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

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