Autofahren trotz Ausgangssperre? Das sollten Sie in Zeiten von Corona beachten

Ist Autofahren trotz der Ausgangssperre während der Corona-Pandemie erlaubt? Und wie viele Personen dürfen gleichzeitig in einem Fahrzeug unterwegs sein? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Autofahrer-Fragen während des Covid-Lockdowns.

Corona und die Folgen der Pandemie bringen auch für Autofahrer ganz neue Herausforderungen und Regeln mit sich. Zur Reduzierung der Infektionen gelten in Deutschland seit Dezember 2020 strenge Kontaktbeschränkungen. In Regionen mit besonders hohen Inzidenzzahlen traten zwischenzeitlich sogar nächtliche Ausgangssperren in Kraft.

Zur Eindämmung der sogenannten dritten Welle der Pandemie entwarf die Bundesregierung ein landesweites Maßnahmenpaket, das am 24. April für ganz Deutschland in Kraft tritt und ab einer Inzidenz von 100 gilt. Diese sogenannte Bundes-Notbremse wurde vom Deutschen Bundestag verabschiedet1, und auch der Bundesrat hat die entsprechenden Änderungen am Infektionsschutzgesetz bereits gebilligt2.

Autofahren ist während der Ausgangssperre verboten – aber gibt es Ausnahmen?

Konkret bedeutet dies unter anderem: Sobald der Inzidenzwert in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Marke von 100 überschreitet, treten dort ab dem übernächsten Tag zwischen 22 Uhr und 5 Uhr Ausgangsbeschränkungen in Kraft.2 Diese „Ausgangssperre“ betrifft natürlich auch alle Verkehrsteilnehmer. Kurz gesagt: Autofahren ist während der Ausgangssperre untersagt.

Doch keine Regel ohne Ausnahme. Wer mit dem Auto zur Arbeit oder vom Arbeitsplatz nach Hause fährt, darf auch während der Ausgangssperre unterwegs sein. Eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers ist hierzu zwar nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen.3 Gleiches gilt für Menschen, die unterstützungsbedürftige Personen betreuen oder begleiten.2

Darüber hinaus gibt es eine weitere Ausnahme, die das Autofahren trotz Ausgangssperre erlaubt. Die Fachzeitschrift Auto Zeitung erklärt: „Auch zur Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen darf das Haus verlassen werden.“4 Wer sich nicht an diese Regeln hält und von den Behörden während der Ausgangsbeschränkungen ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit angetroffen wird, muss mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Wie viele Mitfahrer sind im Auto erlaubt?

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Autofahrer in Zeiten der Corona-Pandemie beherzigen sollten: die maximale Anzahl von Personen, die sich gleichzeitig innerhalb eines Fahrzeugs aufhalten. Der ADAC weist darauf hin, „dass Kontaktbeschränkungen auch im Auto beachtet werden müssen. In der Öffentlichkeit und im privaten Umfeld darf der eigene Haushalt mit einem weiteren Haushalt zusammenkommen – jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.“5 Doch Achtung: „Liegt die 7-Tage-Inzidenz drei Tage lang über 100, so gilt wieder die Begrenzung auf nur eine weitere haushaltsfremde Person.“5

Laut ADAC ist das Fahren mit mehreren Menschen des erlaubten Personenkreises auch dann legal, wenn dabei der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.5 Im eigenen sowie dem gesamtgesellschaftlichen Interesse sollte der Abstand jedoch wann immer möglich gewahrt bleiben. Auch das regelmäßige Stoßlüften ist durchaus sinnvoll, um die Raumluft zu erneuern.4 Darüber hinaus ist laut ADAC bei Fahrten mit einer haushaltsfremden Person das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Auto ratsam – in einigen Bundesländern wie Berlin, Hamburg, dem Saarland und Sachsen ist die Maske sogar generell Pflicht. Alles Wichtige zum Thema Autofahren mit Maske erfahren Sie hier.

1 Quelle: www.sueddeutsche.de
2 Quelle: www.bundesregierung.de
3 Quelle: www.merkur.de
4 Quelle: www.autozeitung.de
5 Quelle: www.adac.de

(Stand 4/2021, Irrtümer vorbehalten)

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* Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO [EG] 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und zum Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.